Psyche & Resilienz

Psychosomatik

Wenn der Körper (Physis) zum Ausdruck der Psyche wird

Im psychischen Bereich treten Dauerspannungen und Stress immer dann auf, wenn innerseelische belastenden Zustände nicht beseitigt werden können. Diese Spannungen werden dann oft von somatischen Erscheinungen begleitet. Die körperliche Reaktion klingt normalerweise in dem Maße ab, wie auch die psychische Erregung nachlässt.

Bleibt der psychische Erregungszustand jedoch erhalten, so bleiben auch die körperlich/vegetativen Antworten bestehen. Im weiteren Verlauf ist es dann nicht mehr möglich, zwischen Ursache und Wirkung zu unterscheiden. Ein "circulus virtiosus" (sogenannter Teufelskreis) entsteht.

Stress ist eine physiologische Notfallreaktion, die dann abläuft, wenn etwas als gefährlich interpretiert wird. Stress ist nicht das, was passiert, sondern wie es erlebt wird. Die hierbei ablaufenden Reaktionen im Körper führen zu einer Veränderung auf physiologischer Ebene.

Stress ist ein unglaublich großes Gebiet und beinhaltet ein sehr großes Spektrum an ursächlichen Zusammenhängen und Auswirkungen.

Die Belastungen können entstehen durch:

  • Alltagsstressoren
    Situationen des täglichen Lebens wie, Konflikte am Arbeitsplatz, Ärger in der Familie und Prüfungssituationen.
  • Kritische Lebensereignisse
    Diese werden oftmals als Verluste, Verletzung oder Bedrohung erlebt und wahrgenommen. Sie führen zu einer dauerhaften Veränderung des Lebens.
  • Traumatische Ereignisse
    Ernsthafte Verletzungen oder Bedrohungen.

Werden bei all diesen Themen die Belastungsgrenzen überschritten, so entwickeln sich psychische und psychosomatische Störungen. Es können sich Depressionen, Angststörungen, somatoforme Störungen und chronisch körperliche Erkrankungen entwickeln. Die Abgrenzung der Störungen ist oftmals sehr schwierig.

Resilienz

Resilienz stärken – mit mehr Leichtigkeit durch das Leben

Das Leben ist in Bewegung. Es gibt Zeiten voller Leichtigkeit und Zuversicht, aber auch Phasen, in denen Veränderungen, Stress oder persönliche Herausforderungen viel von uns fordern. Resilienz kann dabei helfen, mit solchen Situationen bewusster umzugehen und immer wieder in die eigene Orientierung zurückzufinden.

Als Heilpraktikerin und Resilienz-Trainerin begleite ich Sie dabei, Körper und Gedanken wieder stärker miteinander zu verbinden. Denn wie wir uns körperlich fühlen, beeinflusst auch unser Denken und Erleben – und umgekehrt. Eine bewusste Körperwahrnehmung kann helfen, frühzeitig zu erkennen, was uns belastet und was wir gerade brauchen. Gleichzeitig kann eine positive und wertschätzende innere Haltung neue Perspektiven eröffnen.

Gemeinsam schauen wir darauf, was Ihnen im Alltag guttut. Dabei können auch Themen, wie der Umgang mit Stress, persönliche Grenzen, Selbstvertrauen und eine bewusste Gestaltung des eigenen Lebens eine wichtige Rolle spielen. Auch die Ausprägung Ihrer psychologischen Grundbedürfnisse dürfen hier Beachtung finden.

Bewusste Körperwahrnehmung und individuell ausgewählte Übungen können Sie dabei unterstützen, sich selbst besser wahrzunehmen und die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen. Das bewusste Lenken der Gedanken kann dabei helfen, den Blick auf Möglichkeiten und das Positive im eigenen Leben zu richten.

Ziel ist es, die Verbindung zu sich selbst zu stärken, neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken und mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. So kann Schritt für Schritt ein Gefühl von innerer Stabilität und Zuversicht entstehen.

Resilienz-Arbeit bedeutet für mich, Körper und Geist als Einheit zu betrachten und auch in herausfordernden Zeiten den Kontakt zu sich selbst zu bewahren, um dem Leben mit mehr Gelassenheit, Vertrauen und Zuversicht zu begegnen. Dabei darf Resilienz nicht als fixer Zustand betrachtet werden, sondern ist vielmehr trainierbar und weiterentwickelbar.

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